Baubiologie – Fachwissen und Hintergründe zur sanften Raumgestaltung

Bei Baubiologe Baldermann verstehen wir, dass ein gesundes Zuhause nicht nur von guten Materialien, sondern auch von der Balance aller Lebensenergien lebt. Unser Ziel ist es, Ihnen fundiertes Hintergrundwissen zu vermitteln, damit Sie verstehen, welche unsichtbaren Faktoren Ihre Raumluft und Ihren Schlafplatz beeinflussen. Wir erklären Ihnen die gängigen Begriffe aus dem Bereich Umweltmesstechnik und Baubiologie so, dass Sie die Zusammenhänge zwischen Ihrer Gesundheit und der Raumausstattung leicht nachvollziehen können.
Elektrosmog – Hintergrundwissen und Messung
Der Begriff Elektrosmog umfasst alle elektromagnetischen Felder, die durch Stromleitungen, Funkmasten oder elektrische Geräte entstehen. Dabei handelt es sich um Wellen, die sich durch unsere Räume fortpflanzen. Wir unterscheiden dabei oft zwischen Wechselstromfeldern (z. B. von Haushaltsgeräten) und Hochfrequenzfeldern (z. B. von Funkanlagen). Ein entscheidender Unterschied liegt in der Wellenlänge und der Art der Ausbreitung.
Wie entstehen diese Felder?
Der Strom fließt durch Kabel und erzeugt ein magnetisches Wechselfeld. Diese Felder sind oft an die Stromkreise gebunden und lassen sich durch Abschalter oft gut abschalten. Im Gegensatz dazu sind Hochfrequenzstrahlungen, wie sie von Mobilfunksendern kommen, wellenartig und dringen oft tiefer in den Körper ein. Unser Fokus liegt darauf, diese Belastungen im Innenraum sichtbar zu machen.
Bei einer Elektrosmog-Messung nutzen wir hochpräzise Messgeräte, um die Feldstärke an verschiedenen Punkten aufzunehmen. Wir achten dabei auf die sogenannte 50-Hertz-Frequenz, die durch das deutsche Stromnetz entsteht, sowie auf andere Störfrequenzen. Ein wichtiger Aspekt ist die zeitliche Entwicklung: Wir führen oft 24-Stunden-Aufzeichnungen durch, um zu sehen, wann die höchsten Belastungen im Schlafzimmer herrschen. So können wir gezielt auf Urlaubssituationen reagieren, in denen häufiger belastende Geräte genutzt werden.
Schutzmaßnahmen und Ruhe
Nach der Messung können wir gemeinsam mit Ihnen Maßnahmen ableiten. Das reicht vom einfachen Verlegen einer Abschirmungsschicht bis hin zur Neuplanung der Stromkreise. Unser Ziel ist es, die Ruhe in Ihren vier Wänden wiederherzustellen, damit Ihr Körper nachts in der Lage ist, sich zu regenerieren, ohne durch ständige Reize gestört zu werden.
Wasseradern und Erdstrahlen – Die Kraft der Erde
Unter Wasseradern versteht man in der Baubiologie die geologischen Leitungen im Grundgestein. Diese zumeist wasserführenden Schichten führen das Grundwasser durch das Gestein. Diese Fließbewegung erzeugt im Gestein ein schwaches elektromagnetisches Feld, das wir als Wasserader bezeichnen. Auch sogenannte Erdstrahlen können durch Gesteinsbrüche oder Mineraladern entstehen.
Das Wissen der Rutengänger
Traditionell werden Wasseradern und Erdstrahlen oft mit der Wünschelrute oder dem Pendel (Radiästhesie) aufgespürt. Das menschliche Ohr kann diese Felder in low frequencies oft nicht wahrnehmen, aber viele Menschen berichten von einem subjektiven Spannungsgefühl oder Unwohlsein in diesen Zonen. Wissenschaftlich sind die Auswirkungen dieser Felder auf den Menschen noch immer Teil der Diskussion, aber viele Menschen empfinden eine deutliche Entlastung, wenn diese Zonen gemieden werden.
Unsere Untersuchungsmethode orientiert sich an modernen wissenschaftlichen Standards, nutzt aber auch die Erfahrungen der Radiästhesie. Wir messen die Stärke der Strahlung und bewerten die Ergebnisse im Kontext Ihres Schlafplatzes. Bei der Schlafplatzuntersuchung ist es besonders wichtig, die Kissenposition und die Bettposition kritisch zu betrachten. Liegt der Kopf direkt über einer starken Wasserader, kann dies den Schlaf belasten.
Praktische Bewertung
Die Bewertung erfolgt meist nach einer Skala von 1 bis 4. Dabei spielt eine Rolle, wie lange Sie über diesem Punkt liegen. Ein kurzer Aufenthalt ist oft weniger kritisch als eine ständige Überlagerung über acht Stunden. Wir erklären Ihnen im Detail, ob eine Verlegung des Bettes oder eine gezielte Abschirmung sinnvoll ist, um Ihren Schlaf zu optimieren.
Luftqualität und Schadstoffe im Innenraum
Die Raumluft ist ein wichtiger Faktor für unsere Gesundheit. Schadstoffe können aus Baumaterialien, Farben, Lacken, Klebern oder auch aus Möbeln und Teppichen in die Luft austreten. Besonders im Winter, wenn die Fenster geschlossen sind, sammeln sich diese Stoffe an. Zu den häufigen Schadstoffen gehören unter anderem Formaldehyd, Pentachlorphenol oder bestimmte PVC-Verbindungen.
Schimmel als ernstzunehmendes Problem
Schimmelbildung entsteht oft durch Feuchtigkeit, die nicht abgegeben werden kann. Die Sporen von Schimmel sind in der Luft vorhanden und können bei Menschen zu Atemwegsbeschwerden führen. Eine Schadstoffmessung deckt oft auch Feuchtigkeitsprobleme und die Konzentration von Schimmelpilzsporen auf. Wir erklären Ihnen, wie Sie Feuchtigkeit vermeiden und welche Maßnahmen bei einer Befundung erforderlich sind.
Bei der Innenraummessung nehmen wir Luftproben und untersuchen diese auf flüchtige organische Verbindungen (VOC). Wir achten dabei auch auf eine gute Belüftung und den CO2-Gehalt in der Raumluft. Ein zu hoher CO2-Gehalt führt zu Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen. Durch gezielte Lüftungskonzepte können Sie die Konzentration der Schadstoffe in der Raumluft deutlich senken und die Qualität der Atemluft deutlich verbessern.
Quellenanalyse
Wir leiten Sie bei der Schadstoffanalyse gerne in die richtige Richtung. Oft lassen sich Belastungen durch gezieltes Entstauben oder den Austausch von belasteten Materialien reduzieren. Wir erklären Ihnen, welche Materialien besonders schadstoffarm sind und wie Sie beim Renovieren vorgehen können, um eine angenehme Raumluft zu gewährleisten.